Weichen für documenta 15 gestellt/ Jahresabschluss documenta 14...

Pressemitteilung Weichen für documenta 15 gestellt Jahresabschluss documenta 14 festgestellt .

In ihrer Sitzung am gestrigen Mittwoch, den 28. November 2018, haben die Gremien der documenta und Museum Fridericianum gGmbH zentrale Weichen für die Zukunft der documenta gestellt. Zum einen wurde der Wirtschaftsplan für das Jahr 2019 beschlossen, zum anderen die Eckwerte des 5-Jahresplans bis zum Jahr 2023 erörtert mit dem Ziel, die Planungen und die Umsetzung der documenta 15 abzusichern, die vom 18. Juni 2022 bis zum 25. September 2022 stattfinden wird.

Die Budgetplanung für die documenta 15 soll mit Blick auf künstlerische Erfordernisse sowie allgemeine Kostensteigerungen, höhere Anforderungen an Sicherheit, Nachhaltigkeit und Besucherservice eine angemessene Erhöhung vorsehen. Im Vorfeld wurden in 2018 bereits erste Strukturveränderungen der documenta und Museum Fridericianum gGmbH initiiert, um eine kontinuierliche Qualität und Grundstruktur sicherzustellen, auf die die künftigen künstlerischen Teams aufsetzen können.

Dazu gehört u. a. der Aufbau eines Controllings sowie die Einrichtung einer Stabsstelle Kommunikation und Marketing. Mit der Feststellung des nun vorliegenden Jahresabschlusses 2017 übernehmen die Gesellschafter Land Hessen und Stadt Kassel je zur Hälfte außerdem die zunächst auf 5,4 Millionen Euro bezifferte Finanzierungslücke von nunmehr – nach Abschluss aller Prüfungen – 7,6 Mio. Euro der documenta 14, die u. a. aufgrund der Umsetzung der ausgewählten Konzeption einer documenta Ausstellung an zwei Standorten entstanden war.

„Jetzt können die konkreten Planungen für die documenta 15 beginnen“, freut sich Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel und Vorsitzender des Aufsichtsrats der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. „Die Findungskommission ist mitten im Auswahlprozess, die ergänzte Mannschaft rund um die Generaldirektorin Dr. Sabine Schormann ist seit November an Bord, auch der neue Leiter des Fridericianum, Moritz Wesseler, hat im November begonnen – alles in allem nimmt das Schiff also nach einer kurzen Phase zwischen rauer See und Flaute, wie sie in der Seefahrt vorkommt, wieder an Fahrt auf.

Der Dank für diese positive Entwicklung geht an den Interims-Geschäftsführer Wolfgang Orthmayr und die Generaldirektorin Dr. Sabine Schormann, die in den letzten Monaten intensiv Hand in Hand an diesen Themen gearbeitet haben.“ „Weitere debattenreiche Zeiten werden sicher folgen, das liegt quasi in der DNA einer der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst“, so Boris Rhein, hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

„Die documenta erfindet sich jedes Mal neu, sie geht Risiken ein, künstlerisch und kuratorisch, und bezieht gesellschaftlich und politisch Stellung. Entsprechende Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht. Mit den Beschlüssen des Aufsichtsrats und den genannten Strukturveränderungen haben wir nun eine solide Grundlage für die Zukunft der documenta geschaffen.“

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das der Aufsichtsrat und die Gesellschafter in die documenta und ihre Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung setzen, und werden mit dem hochmotivierten und kompetenten Team weiter intensiv an der Zukunft der documenta bauen“, so die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Dr. Sabine Schormann. PM: documenta und Museum Fridericianum gGmbH [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]

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