Nabu wählt Tiere, Pflanzen & Vögel des Jahres 2018.

Nabu wählt Tiere, Pflanzen & Vögel des Jahres 2018.

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV haben den Star zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, folgt damit ein Singvogel.



Der Imitationskünstler unter den Vögeln Vogel des Jahres - doch sein Stern ist am Sinken Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt.
Er wird aktuell sowohl auf der Roten Liste Deutschlands wie auch in Niedersachsen (8. Fassung, 2015) als „gefährdet“ geführt.

Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, folgt damit ein Singvogel. In Niedersachsen wird der Gesamtbestand der Stare auf knapp 420.000 Reviere geschätzt. Dies sind etwa zehn Prozent am gesamtdeutschen Starenbestandes. Durch den Lebensraumverlust erleiden auch in Niedersachsen die Stare einen steten Rückgang. Zwischen 1989 bis 2010 wurde eine gleichmäßige Abnahme um knapp fünf Prozent festgestellt. Wenn auch der Star in Niedersachsens in vielen Parks und Grünanlagen, auf Plätzen und Straßen zu sehen und zu hören ist, so nehmen seine Bestände doch ab.

Es fehlt an Lebensräumen und Brutmöglichkeiten „Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied. „Er ist den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft.“


Die Gemeine Skorpionsfliege ist „Insekt des Jahres 2018“
Die Skorpionsfliege ist in Europa weit verbreitet, vielen Naturfreunden aber kaum bekannt. Neben ihrem exotisch anmutenden Äußeren zeichnet sich das zu den Schnabelfliegen gehörende Insekt des Jahres durch einen komplizierten Liebesakt aus.
Besonders zahlreich findet man Skorpionsfliegen in Gebüschen, an Wald- und Wegrändern, aber auch auf Wiesen und in Brennnesselbeständen. „Dennoch ist dieses kleine, vierflügelige Insekt den meisten Menschen nicht bekannt.

Wir wollen mit der Wahl zum Insekt des Jahres die Aufmerksamkeit auf die Besonderheiten der Skorpionsfliege lenken“, begründet Prof. Dr. Thomas Schmitt, Direktor des Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg und Vorsitzender des Auswahl-Kuratoriums die Entscheidung. Gefährlich ist die kleine Schnabelfliegenart mit den dunklen Flügelzeichnungen trotz ihres Namens nicht. Auch einen Stachel sucht man bei der Skorpionsfliege vergebens. Ihr Name leitet sich vielmehr von dem großen, auffällig über dem Hinterleib getragenen Kopulationsorgan der männlichen Tiere ab, das einem Skorpionsstachel ähnelt.

 

 

Schmetterling des Jahres 2018: Großer Fuchs Großer Fuchs  Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. den „Großen Fuchs“ (Nymphalis polychloros) zum Schmetterling des Jahres 2018 gekürt.

Mit der Auszeichnung möchte die Stiftung auf die schlechte Überlebensprognose der Schmetterlingsart aufmerksam machen. In Deutschland steht der „Große Fuchs“ auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere; in Nordrhein-Westfalen ist er vom Aussterben bedroht. Seine langfristige Bestandsentwicklung schätzt das Bundesamt für Naturschutz als „sehr stark rückläufig“ ein.

Der Große Fuchs kommt nicht häufig vor, ist aber weit verbreitet. Er lebt in trockenwarmen halboffenen Landschaften, an sonnigen Waldrändern aber auch in naturnahen Gärten und auf Streuobstwiesen in weiten Teilen Europas und Asiens. PM: NABU Deutschland

Mehr: NABU hier.

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