Dümmer See - herbstliche Tage in der Dümmer Region

Dümmer See - herbstliche Tage in der Dümmer Region.

Auf der Suche nach einer uns nahe gelegenen Region in der Kraniche vor ihrem endgültigen Abflug in wärmere Gebiete eine längere Rast einlegen stießen wir bei unserer Internet Recherche auf die Diepholzer Moorniederung mit insgesamt 15 Mooren und dem zweitgrößten See in Niedersachsen, dem Dümmer. Der Dümmer See ist komplett eingedeicht und lässt sich hervorragend umradeln wie überhaupt die Dümmer Region vielfältige Möglichkeiten bietet die Natur und Landschaft per Drahtesel zu erleben. Unser Standort war ein Campingplatz in Hüde und mit dem am südlichen Ende des Sees gelegenen Ochsenmoor befindet sich somit ein interessantes Naturschutzgebiet quasi direkt vor der Haustüre.


Jetzt im Herbst finden sich dort auf den Moorwiesen und Weiden unzählige Gänse zur Zwischenrast ein und unaufhörliches Geschnatter bildet die Geräuschkulisse für Wanderer,Angler und Radfahrer. Zwischen Graugänsen und Blessgänsen hielten sich während dieser Tage auch einige seltene Streifengänse auf. Neben den schönen Gänsen lässt sich auch hier und da ein Blick auf einen Prachtfasan oder ein Rebhuhn erhaschen.
Da das Ochsenmoor von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogen wird und durch die Nähe zum See ist es auch ein beliebter Aufenthaltsort für Graureiher und den eleganten aber sehr scheuen Silberreiher. In den bereits erwähnten Entwässerungsgräben tummelten sich zur Zeit der Abenddämmerung auch einige Wasserratten . Auf dem Deich am Dümmer Ufer erlebten wir den schönsten Sonnenuntergang des Jahres. Nach zwei Tagen per Rad im Ochsenmmoor und einer Seeumrundung waren wir sehr gespannt ob wir in den umliegenden Mooren auf Kraniche treffen würden. Empfohlen wurde uns für eine am Tage stattfindende Kranich Exkursion das nahe gelegene Oppenweher Moor mit seinen Maisfeldern, die gerade abgeerntet wurden.
Ein freundlicher Radfahrer im Moor wies uns den Weg zu den Kranichen deren Schreie wir auch genau in diesem Moment aus den umliegenden Feldern hören konnten. Drei Tage lang waren wir nun mit dem Wohnmobil auf Kranichtour im Oppenweher Moor und am ersten Tag registrierten wir am Himmel zahlreiche aus Richtung Norden kommende Kranichformation.

Kraniche reagieren extrem empfindlich auf Störungen ,ihnen wird ja nachgesagt „ auf jeder Feder sitzt ein Auge“ daher sollten sie am besten vom Auto aus beobachtet und fotografiert werden,sie halten ohnehin einen großen Sicherheitsabstand ein ,die Vögel sollten auch keinesfalls bei der Nahrungsaufnahme gestört werden. Aus diesem Grund ist die Kranich Fotografie keine leichte Übung für den Fotografen.
Während dieser drei Tage im Oppenweher Moor zählten wir einige hundert von den prachtvollen,scheuen Vögeln . Während der Nacht ziehen sich die Kraniche in die feuchten,unzugänglichen Moorgebiete zurück beispielsweise in das romantischen Neustädter Moor, hier ließen sich die ersten Gruppen weit von uns entfernt bereits am Spätnachmittag nieder. Das Neustädter Moor gilt als Perle unter den Mooren und auf dem wildromatischen und abenteuerlichen Moorrundgang bewunderten wir noch das zarte Wollgras und holten uns nasse Füsse. (INJA)

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