Tierpark Sababurg,die erste Wanderung im neuen Jahr 2018

Tierpark Sababurg ,die erste Wanderung im neuen Jahr 2018

Auf den Wetterbericht vertrauend der für den vorletzten Tag im Januar einen Wechsel aus Wolken und Sonne ankündigte setzten wir uns am Dienstagmorgen in das Auto und fuhren in den Reinhardswald. Zahllose umgeknickte Baumstämme , vorwiegend Nadelbäume säumten partiell den Straßenrand, des Reinhardswald auch hier hat das letzte Orkantief sein verheerenden Spuren hinterlassen.

Als Priorität für die Tierparkrunde hatten wir uns die Wellensittiche ,die Wölfe und die Wapitihirsche ausgewählt. Doch zuerst zu den Wellensittichen : diese bunte Schar der kleinen Vielflieger und Dauerquasseler fühlt sich in seiner ansprechend gestalteten großen Voliere offensichtlich pudelwohl. Neben den Wellis ist die Anlage auch noch das Zuhause eines prachtvollen Fasans mit seinen Hennen. Vorbei an den Wisenten und den Dybowski Hirschen steuerten wir das Luchs Gehege an, Luchs Nr. 1 schlief auf einem Ast der alten Eiche, Luchs Nr.2 drehte seine Runden auf der Anlage.

Unterhalb der sternförmigen Kreuzung kam uns eine Gruppe von Leuten entgegen ,jeder von ihnen hatte ein Rentier mit Glöckchen am Zügel und der Chef vom Rentierlager führte den ungewöhnlichen Trupp an. Im Rentierlager konnten wir noch zwei zurückgebliebene Tiere sehen und eines von ihnen rannte und sprang umher und schlug die wildesten Kapriolen nach dem Motto „ endlich mal genug Platz in der Hütte“ Die Elch Familie war getrennt und die Mütter mit ihren schon großen Kindern hielten sich vor ihrem Schutzhaus auf und gaben leise Geräusche ,einem Jammern nicht unähnlich von sich.

Die Wapiti Hirsche lagerten in der Nähe ihrer Futterkrippe und später konnten wir beobachten das die Mutter ihr Junges noch säugt. Die Wapitis wechselten nach einiger Zeit in den unteren Bereich der Anlage in die Nähe der Besuchergalerie und nagten alle gemeinsam die Rinde an den Ästen eines umgestürzten Baumes ab. Die Wölfe trafen wir endlich einmal in Aktion an zumindest einige von ihnen. Unruhig liefen einige Tiere auf der Anlage hin und her, lauschten scheinbar auf von außen kommende Geräusche und beobachteten argwöhnisch die Gruppe Kolkraben die sich von dem Fleisch an den umher liegenden Kadavern bedienten.

Die Kolkraben rissen Fleischbrocken aus dem aufgebrochenen Kadaver einer Hirschkuh und suchten sogleich in der Umgebung ein passendes Versteck für ihre erbeutete Fleischportion. Ein anderer Kadaver lag in der Nähe des Gehege Zauns und während wir uns der Stelle näherten flüchteten die Raben , sogleich ließen sich Blau , Kohlmeisen und ein Kleiber auf den Knochen des Kadavers nieder und begannen mit den Schnäbeln daran herum zu picken. Auf dem Rückweg war im Otter Gehege gerade die Fütterung beendet und Herr oder Frau Otter ließ uns als Beobachter zusehen wie der letzte Fisch genüsslich verspeist wurde. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.. (INJA)

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