74 neue Bäume für das grüne Band in der Wilhelmshöher Allee

Baumpflanzung Wilhelmshöher Allee (vorne v.l.n.r.) Anja Starick (Leiterin Gartenamt), Christof Nolda (Stadtbaurat), (hinten v.l.n.r.) Steffen Müller (Orstvorsteher Vorderer Westen), Christof Stefaniak (Orstvorsteher Mitte), Norbert Sprafke (Orstvorsteher Vorderer Welheiden), Tobias Albruschat (Fa. Rohde), Anja Lipschik (Orstvorsteherin Bad Wilhelmshöhe)

74 neue Bäume für das grüne Band in der Wilhelmshöher Allee in Kassel. Die Landschafts- und Straßenbauarbeiten an der Wilhelmshöher Allee schreiten gut voran. Der erste Bauabschnitt von der Humboldtstraße bis zur Kreuzung Schönfelder Straße/ Querallee wird Ende Oktober fertiggestellt. Die Firma Rohde hat im Auftrag der Stadt Kassel insgesamt rund 100 Baumscheiben hergestellt. 60 Bestandsbaumscheiben sind überarbeitet und 39 neu angelegt worden.
Um ein durchgängiges Gestaltungsbild zu erhalten, werden alle Baumscheiben mit Basaltbetonborden eingefasst und mit Rasen eingesät. Gleichzeitig werden durch Erneuerung der Einfassung und Vergrößerung der Baumscheiben die Lebensbedingungen der Bäume wesentlich verbessert. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ist der Weg frei für die ersten Baumpflanzungen. Allein im Abschnitt zwischen Humboldtstraße und Kreuzung Schönfelder Straße/ Querallee wurden im Oktober 74 Bäume gepflanzt, 46 zusätzliche Bäume an den neuen Standorten und 28 als Ersatz für stark geschädigte Bäume.

Stadtbaurat Christof Nolda erläutert: „Die Allee aus Lindenbäumen ist das wichtigste und prägnanteste Grünelement der Wilhelmshöher Allee. Nach historischem Vorbild wird sie deshalb auf den vorgegebenen Baumachsen durch Baumpflanzung ergänzt.“ Drei Lindensorten seien nach dem zur Verfügung stehenden Platzangebot entsprechend ihrer Wuchsform gepflanzt worden: die Stadt-Linde, die Winter-Linde sowie die schmale Sommer-Linde. Diese Sorten sind besonders klimaverträglich und stresstolerant und deshalb optimal an die Lebensbedingungen in einer Stadt angepasst.

„Die Sanierung und Ergänzung der Lindenallee ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes zur gestalterischen Aufwertung der Wilhelmshöher Allee. Sie soll städtebaulich, denkmalpflegerisch und grüngestalterisch gestärkt und als verbindendes grünes Band zwischen Bergpark und Innenstadt erlebbar gemacht werden“, so Nolda. Als Pufferzone ist die Wilhelmshöher Allee Teil des UNESCO Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe. 2015 wurde die Wilhelmshöher Allee als Premiumprojekt in das Städtebauförderungsprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundes aufgenommen. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2018 wird der zweite Bauabschnitt zwischen Querallee und dem Fuß des Bergparks auf Höhe der Schulstraße starten. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert das Projekt mit 1,9 Millionen Euro.PM.documenta-Stadt Kassel

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