Mobiles Denkmal " Grauer Buss“

Mobiles Denkmal Grauer Buss“ Die Opfer, denen das Denkmal der Grauen Busse gewidmet ist, können nichts mehr erzählen.

Sie wurden in den Jahren 1941 bis 1945 durch ein verbrecherisches Regime auf grausame Weise ermordet. "Ein blinder Fleck" in der Erinnerungs- und Gedenkarbeit war in der Vergangenheit das Schicksal dieser Menschen, die Opfer der NS-Euthanasie, der Zwangsterilisationen und anderer perverser Machenschaften der NS-Medizin geworden sind. Das Denkmal "Grauer Bus" oder auch Todesbus von Dr. Horst Hoheisel und Andreas Knitz entstand – wie zahlreiche andere Arbeiten des kreativen Tandems auch - an der Schnittstelle zwischen Aufarbeitung, Gedenkkultur und Kunst. Immer wieder gelingt es ihnen mit ihrer Arbeiten auf ganz eindringliche Art und Weise die Inhalte und Botschaften zu vermitteln. Der Aschottbrunnen (doc13) etwa oder der Gepäckwagen am Gleis 1 sind hierfür zwei Beispiele, die sich auch in unserer Stadt an zentraler Stelle finden. Das Denkmal der Grauen Busse gibt den Opfern – wenn auch viel zu spät, und, soweit dies überhaupt möglich ist – ein Stück ihrer Würde zurück. Es macht aufmerksam, es konfrontiert uns mit den eigentlich unfassbaren Grausamkeiten, die Menschen Menschen angetan haben. Text :Stadt Kassel

Rate this item
(2 votes)

Nordhessen-Blende

Videos von der nordhessen-blende..

 "BOOKIE"

Informations "BOOKIE" Fotografie

Liste Kategorie (NHB)

              Die ungezähmte Vielfalt der wilden Jahreszeit Herbstzauber Kassel, Karlsaue und Blumeninsel Siebenbergen, 28. bis 30. September

Zum Seitenanfang